Hautarzt, Hautärzte
Hautärzte sind Fachärzte für Haut- und Geschlechtskrankheiten. Hautarzt ist der umgangssprachliche Begriff für einen Dermatologen.
Die Lehre und Wissenschaft der Haut- und Geschlechtskrankheiten(Dermatologie) beschäftigt sich mit der Vorbeugung, Diagnose, Behandlung und Nachsorge von ansteckenden und nicht ansteckenden Erkrankungen der Haut, Unterhaut, Schleimhäute, Hautanhänge sowie ihrer gegebenenfalls allergischen Zustände.
Der Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD) und die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) stellen für die Hautärzte wichtige übergeordnete Organe dar. Viele Hautärzte arbeiten als niedergelassene Ärzte in der eigenen Praxis.
Um in Deutschland als Hautarzt anerkannt zu werden, benötigt man zusätzlich zu einem abgeschlossenen Medizinstudium eine Weiterbildung zum Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten. Die Ausbildung dauert fünf Jahre und wird an Kliniken oder bei niedergelassenen Fachkollegen absolviert.
Berufsfeld des Hautarztes
Das Tätigkeitsfeld der Hautärzte beinhaltet die Erkennung, Behandlung sowie Vor- und Nachsorge von Haut- und Geschlechtskrankheiten. Zu den von ihnen behandelten Krankheiten gehören gut- und bösartige Hauttumore, Schuppenflechte, Haarausfall, Neurodermitis, Allergien, Lippenherpes, Warzen, Geschlechtskrankheiten sowie Gefäßerkrankungen der Haut, um nur einige zu nennen. Der Hautarzt begleitet chronisch erkrankte Patienten meist über Jahre hinweg. Immer öfter zählen Kinder zu seinen Patienten, da sie schon früh von Allergien und Hautkrankheiten betroffen sind.
Bei der Therapie seiner Patienten verwendet der Hautarzt Arbeitstechniken wie Ultraviolettbestrahlung, Lasertherapie, Laboruntersuchungen, medikamentöse Behandlung und chirurgische Methoden.
Text erstellt und veröffentlicht von der Werbeagentur Büdingen am 15.12.2011
Eventuell gleichlautende Textpassagen sind rein zufällig und nicht gewollt.